Laserschneiden für mehr Materialien öffnen

Der Laser ist ein beliebtes Werkzeug zum Trennen von Blechen und das sowohl im 2D, als auch im 3D-Bereich. Bei anderen Materialien haben die Anwender mit einigen Problemen, allen voran mit unzureichender Schnittkanten-Qualität, zu kämpfen. Wissenschaftler der Fraunhofer-Institute und Ingenieure aus solchen namhaften Firmen wie Synova oder Trumpf arbeiten im Rahmen des Projektes unter dem Namen HALO daran, den Laserstrahl zu optimieren und an weitere Materialien anzupassen.

Maßgeschneiderter Laserstrahl ist die Lösung

Mit dem Laser feinste Schnitte schneidenDer Strahl einer Laserquelle verfügt in seiner Mitte über die maximale Intensität, an den Rändern des Strahls fällt die Intensität stark ab. Diese Eigenschaft macht den Laserstrahl in der ersten Linie für die Bearbeitung von ca. ein Millimeter dicken Blechen optimal. Beim Schneiden von Blechen mit höherer Dicke ist ein Strahl gefragt, dessen Intensität auch am Rand konstant bleibt. Weitere Materialien wie z.B. Kunststoffe oder Glas, stellen ihre eigenen Anforderungen an die Beschaffenheit des Strahls. Nun geht es darum, dieses günstige und präzise Werkzeug an die Eigenarten der Werkstoffe anzupassen. Die Optimierung bringt aus der Sicht der Experten nicht nur eine enorme Kostenersparnis, sondern erhöht die Bearbeitungsqualität und Geschwindigkeit. Nicht zuletzt soll das Laserschneide-Verfahren für die Bearbeitung von Computerdisplays erschlossen werden.

Marktreifes Produkt schon bald zu erwarten.

Mithilfe von Computersimulationen und den neuesten Diagnoseverfahren arbeiten die Wissenschaftler und ihre Kollegen aus der Wirtschaft an dem individuell anpassbaren Laserstrahl. Laut den Teilnehmern des Projektes HALO, sollen die neuen Anlagen bald erprobt werden, so dass auch die industrielle Produktion vermutlich schon bald bevorsteht.

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