Der Lasermarkt auf Expansionskurs: Die Gründe

Der Markt für Lasertechnologie verzeichnet einen enormen Zuwachs: Im Jahre 2014 erreichte das Auftragsvolumen in Deutschland über 870 Mio. Euro, das ist historisch gesehen das zweitbeste Ergebnis seit 2007. Es ist auch nicht verwunderlich, dass Laser heute überall auf Vormarsch ist, denn diese Technologie überzeugt mit zahlreichen Vorteilen. Für Lohnfertiger im Laserschneiden ist besonders wichtig, dass Laser genug Flexibilität anbietet und sich in den gesamten Fertigungsablauf problemlos integrieren lässt.

Laser punktet mit mehreren Vorteilen

Einige Manager von führenden Laser-Herstellern und mehrere Anwender wurden zum Thema Vorteile und Besonderheiten der Lasertechnologie befragt. Unter den Interviewpartnern waren Vertreter des Marktführers Trumpf, Mitarbeiter von Amada GmbH und Rofin-Sinar Technologies Inc. Alle Befragten betonten, dass Laser sowohl für Trennen, als auch für Schweißen von unterschiedlichen Materialien bestens geeignet ist. Laser hinterlässt eine saubere Naht, es bleiben keine unverschweißten Spalten. Darüber hinaus führt Laserbearbeitung zu keinem Materialverzug, da der Laserstrahl auf das Material nur extrem kurzzeitig einwirkt. Schneiden oder Schweißen mit dem Laser spart Kosten und Zeit, z.B. weil meistens keine Nachbearbeitung notwendig ist. Ein weiterer Vorteil von dieser innovativen Technologie ist ein breites Anwendungsspektrum, denn Laser hat sich inzwischen nicht nur bei der Makrobearbeitung, sondern auch im Mikrobereich erfolgreich etabliert. Außerdem lässt sich das Verfahren ohne weiteres automatisieren, auch die Remote-Steuerung der Laserquelle stellt keine Schwierigkeiten dar.

Lohnfertiger von Laser begeistert

Die hohe Flexibilität der Technologie überzeugt nicht nur die Großfirmen, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen und v.a. Lohnfertiger. Die Letzteren sind oft auf kurzfristig erteilte Aufträge und die Produktion in Kleinserien angewiesen und benötigen demnach eine Anlage, die sich innerhalb von kürzester Frist auf ein anderes Bauteil umstellen lässt. Gerade Laser bietet diesen Anwendern ein breites Spektrum an Möglichkeiten und Chancen. Trumpf und weitere Hersteller orientieren sich beim Konzeptionieren von neuen Maschinen weitgehend auf die Bedürfnisse von Lohnfertigern. Es entstehen u.a. auch Kombi-Anlagen, die Lasertechnologie mit weiteren Bearbeitungsmethoden wie z.B. Stanzen verbinden und es somit möglich machen, von den Vorteilen der beiden Technologien zu profitieren. Gezielt werden Anlagen entworfen, die sich in ein Produktionsverfahren dank der modernen Peripherie vollständig integrieren lassen. Ob sich der Anwender für eine CO2-Laserquelle oder für Faserlaser entscheidet, hängt weitgehend davon ab, welche Aufträge das Unternehmen überwiegend erhält. CO2-Laser erzielt hohe Qualität bei dicken Blechen, Faserlaser gilt als Universalwerkzeug und schneidet Bleche und Stähle in verschiedenen Dicken präzise und schnell. Zum Schluss sei zu betonen, dass mit einer Laseranlage ein professionelles Multitasking-Gerät im Betrieb einzieht und die getätigte Investition sich recht schnell rentiert.

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