Leicht verständliches Fachwissen zum Laserstrahlbrennschneiden

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Brennschneiden mit dem Laser

Laserbrennschneiden ist ein Schneidverfahren, welches im Bereich Laserschneiden am häufigsten zum Trennen von eisenhaltigen Werkstoffen Anwendung findet. Bei dieser Verfahrenstechnik werden die zu verarbeitenden Materialien auf Entzündungstemperatur erwärmt und durch die Hinzugabe von Sauerstoff verbrannt. Der Sauerstoff wird mit Drücken von bis zu 6 bar in die Schnittfuge geblasen. Laserstrahlbrennschneiden ermöglicht wesentlich höhere Schnittgeschwindigkeiten als die anderen Laserschneidverfahren, da der Schneidvorgang durch die beim Verbrennen entstehende Energie deutlich unterstützt wird. Die beim Brennvorgang entstehende Schlacke wird über die Blasgase aus der Schnittfuge ausgeblasen.

Für jedes Material das passende Verfahren

Beim Laserstrahlbrennschneiden können nur spezielle Werkstoffe geschnitten werden, deren Zündtemperatur niedriger als die Schmelztemperatur des zu verarbeitenden Materials ist. Eine mechanische Nachbearbeitung der gefertigten Teile ist beim Laserbrennschneiden notwendig, da häufig Oxidschichten an den Schnittkanten gebildet werden. Eine Gratbildung wird dagegen durch das Einstellen der passenden Verfahrensparameter vermieden.

Was für Laser kommen zur Anwendung?

Zum Laserstrahlbrennschneiden werden hauptsächlich CO2-Lasertypen im Kilowattbereich und in der Mikrobearbeitung Nd-YAG-Laser eingesetzt. Mit diesem Verfahren können nur jene Materialien bearbeitet werden, deren Zündtemperatur unter ihrer Schmelztemperatur liegt.

Laserfähige Werkstoffe auf einen Blick (allgemein)

Metalle

  • Baustahl
  • Edelstahl
  • Aluminium
  • Messing
  • Und weitere

Kunststoffe

  • Acrylglas
  • Polyamid
  • Polyester
  • Polyethylen
  • Und viele weitere

Weitere

Vorteile und Nachteile beim Laserstrahlbrennschneiden

Laserstrahlbrennschneiden wird häufig im Stahlbau, Fahrzeugbau und der Klein- und Großserienfertigung eingesetzt. Haupteinsatzgebiet ist die Verarbeitung unlegierten und niedriglegierten Stählen sowie in Einzelfällen Edelstähle.

  • Durch das Laserstrahlbrennschneiden ist das Trennen von größeren Blechdicken als beim Schmelz- oder Sublimationsschneiden möglich.
  • Sehr hohe Schneidgeschwindigkeit gegenüber den anderen Laserstrahlschneidprozessen

Der Nachteil dieser Schneidtechnik ist, dass an der Schnittfuge eine Oxidschicht zurückbleibt. Diese Oxidschicht muss in der Regel vor der Weiterbearbeitung (Schweissen, Beschichten, …) entfernt werden.

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